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Ernährung

Gesunde und ausgewogene Ernährung für Kinder

Achten Sie darauf, was Ihre Kinder essen, denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Entwicklung des Kindes.

Selbstgemachte Pasta mit Spinat, Zucchini mit gratiniertem Hüttenkäse oder ein gegrilltes Kabeljaufilet mit Salat und Bratkartoffeln wird Freunden des guten Essens schnell das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Leider gehören diese Gerichte häufig nicht zu den Favoriten von Kindern. Wie lassen sich aber gesunde Gerichte so zubereiten, dass der Nachwuchs von vornherein die Qualität von guter Ernährung zu schätzen weiß? Im Folgenden finden Sie Tipps, wie Sie Ihre Kinder ohne Krampf an eine gesunde Ernährung heranführen und so Kinderkrankheiten vorsorgen.

Ohne Zwang und Bohnensuppe

Das Problem, was mit gesunder Nahrung oft einhergeht ist der unterschwellige Zwang. Gemüse ist zwar gesund, doch das heißt nicht, dass die Zubereitung einem Kind zusagt. Häufig ist es nämlich nicht das Gemüse, das nicht gemocht wird, sondern die Art und Weise wie es verarbeitet wurde. Im Kindergartenalter sind Vorlieben und Abneigung einer Speise gegenüber oft völlig unabhängig von ihrem Geschmack, sondern vielmehr von Faktoren wie der Konsistenz, dem Geruch oder Aussehen abhängig. Problematisch wird es, wenn auf eine solche Abneigung mit Zwang seitens der Eltern oder der Kindergärtnerin reagiert wird. Dabei ist es heute sicherlich nicht mehr schwer Bioprodukte spannend und schmackhaft zuzubereiten. Als Eltern sind Sie verantwortlich für den gesunden und ausgewogenen Speiseplan Ihres Kindes, versuchen Sie also zusätzlich zu den generellen Geboten auch einen Überblick über die ungefähre tägliche Kalorienzufuhr. Ein Glas Cola schadet nicht und auch das Brot mit Nutella am Abend ist völlig legitim. Die richtige Mischung macht es. Eine Kürbis-Lasagne ist nicht nur geschmacklich passend für die graue Jahreszeit, sie ist auch optisch ein Hingucker. Eine Abneigung gegen graues, schlaffes, ausgekochtes Gemüse ist eigentlich keinem Kind vorzuwerfen.

Falsche Werbebotschaften und ihre Alternativen

Zucker und Fett müssen weder für Erwachsene, noch für Kinder gänzlich aus dem Speiseplan gestrichen werden. Es reicht diese Komponenten zu reduzieren. Verbote und totaler Ausschluss erzeugen meist nur ein unnatürliches Verhältnis zum Essen, was sich in heimlichem oder zwanghaftem Essverhalten äußert. Doch gerade Süßigkeiten, die als Pausensnack für Zwischendurch beworben werden sind besonders tückisch, denn die Gewohnheit ist hierbei wie so oft die Gefahr. Wenn Wasser als Getränk für die Pause partout nicht gemocht wird, kann ein leicht gesüßter Tee oder eine fettarmer Joghurtdrink eine Alternative sein. Aber Saft, Limonade, Kakao und ähnliche Zuckerbomben haben nichts in einer Lunchbox verloren.

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