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Ernährung

Babybrei kaufen oder selber machen: Darauf musst du achten

Ein kleines Baby – immer ein Grund zur Freude, aber auch oft eine große Umstellung für die gesamte Familie. Auch in Sachen Ernährung. Viele Mütter stellen sich die Frage: Babybrei kaufen oder doch lieber selber machen?

Gerade, wenn es sich um das erste Kind handelt, ist man oft noch unsicher und möchte einfach nur das Beste für sein Kind. Schließlich soll es ja gesund groß werden und die besten Grundlagen für die Zukunft besitzen.

Brei in Gläsern oder selbstgekochte Babynahrung?

Diese Frage zu beantworten, ist bestimmt auch für Sie besonders relevant, doch eigentlich kennen Sie die Antwort schon. Oftmals sind in fertiger Babynahrung Geschmacksverstärker oder andere Stoffe enthalten, die nicht gerade gesund für den kleinen Körper sind. Als schlimmste Folgen könnten hier schon Grundsteine für eine spätere Fettleibigkeit oder sogar Diabetes gelegt werden. Genauso könnte Ihr Kind auch mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auf die Mahlzeiten reagieren. Kein schöner Gedanken.

Besser ist es also immer selbst zu kochen – und außerdem bringt es noch viel mehr Abwechslung in den täglichen Speiseplan Ihres Babys. Leckere Rezepte für jede Tageszeit gibt es zu genüge und sie bringen auch noch jede Menge Vorteile mit sich.
Nun muss man sich nur noch einig werden, wie genau man kocht. Kochtopf oder Thermofix? Aber dazu später mehr.

Klappt es einmal nicht so ganz mit dem Füttern?

Das ist natürlich auch kein Beinbruch und kommt sogar ziemlich häufig vor. Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks können Sie dem aber besonders gut entgegen wirken und das tagtägliche Ritual mach auf einmal wieder viel mehr Freude – und das für beide Seiten.

Babys und Ernährung – das ist mit Sicherheit kein Hexenwerk!

Vorteile der selbstgemachten Babynahrung

Eine Sache ganz zu Beginn – auch, wenn diese Sache ein großer Streitpunkt im Thema Babyerziehung ist, man ist sicher keine schlechte Mutter, wenn man die Babynahrung fertig im Geschäft kauft. Aber auch nicht, wenn man sie selbst kocht.
Dass es auf die jeweilige Lebenssituation ankommt, haben leider die wenigsten Mütter in der heutigen Zeit verstanden. Es kommt immer wieder zu heftigen Diskussionen. Von Gläschen ist bisher noch kein Baby gestorben oder dauerhaft geschädigt wurden.

Jeder Mensch darf schließlich selbst entscheiden, wie er genau leben möchte und, wie das eigene Kind erzogen wird. Manche Eltern müssen viel arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Bei ihnen bleibt schlichtweg keine Zeit für die eigene Zubereitung eines Breis. Andere können einfach nicht kochen – was übrigens auch keine Schande darstellt.

Das Zubereiten eines Breis für das eigene Kind bietet aber trotzdem einige Vorteile, die Sie sich trotzdem anschauen sollten.

Vorteil 1: Volle Kontrolle

Wer selbst kocht, der weiß, was im fertigen Gericht ist und was nicht. Frische Zutaten können so ohne schädliche Zusatzstoffe Schritt für Schritt den Ernährungsplan ergänzen. So können zum Beispiel auch Unverträglichkeiten gegenüber einzelner Lebensmittel leichter erkannt werden. Es wirklich nur das enthalten, was man auch benutzt hat.
Und keine Angst – so schwer ist das Kochen von Babynahrung nicht. Auch nicht für Sie! Vor allem in den ersten Lebenswochen Ihres Kindes ist es noch ein wahres Kinderspiel. Da muss nämlich meist nur eine Gemüsesorte zubereitet werden. Gedünstet, püriert und mit etwas Öl verfeinert. Fertig ist der eigene Brei, den man auch gerne auf Vorrat produzieren kann.

Vorteil 2: Vielfältiger Geschmack

Egal, wie viel Mühe man sich bei der Zubereitung einer Speise gibt – kocht man selbst, dann wird sie bei jedem einzelnen Mal anders schmecken. Und das ist auch gut so. Aber worin liegen eigentlich die Gründe?

Obst und Gemüse zum Beispiel schmecken je nach Jahreszeit oder Herkunftsland immer etwas anders. Mal mehr intensiv und mal weniger. Auch nur kleine Veränderungen an der Menge der Zutaten, können einen ganz anderen Geschmack ergeben. Die Zeit des Kochens spielt dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Aber wie bereits erwähnt – genauso ist das richtig. Der Geschmackssinn Ihres Babys gewöhn sich so an unterschiedliche Geschmäcker und wird so später offener für fremde Gerichte sein.

Vorteil 3: Selbstgemacht ist günstiger

Das waren nur zwei der Vorteile, die aber eigentlich schon gründlich überzeugen sollten. Dazu kommt natürlich auch noch der preisliche Aspekt. Frische Zutaten sind immer preiswerter, als Fertigprodukte.

Fazit: Selbermachen lohnt sich!

Zusammengefasst noch einmal die Vorteile der selbstgemachten Babynahrung:

  • Kontrolle der einzelnen Zutaten
  • viele unterschiedliche Geschmäcker
  • geringerer Preis

Nachteile gibt es natürlich auch bei dieser Methode auch, wenn es nicht sehr viele sind. Gerade, wenn das Baby besonders sensibel ist und die Eltern oft fordert, kostet das Kochen einfach viel zu viel Zeit. Dann sollte man natürlich Abstriche machen und die Zeit lieber in das Kleine investieren. Das lohnt sich viel mehr.

Darauf sollten Sie beim Kochen von Babynahrung übrigens zusätzlich noch achten:

  • Lieber Bio-Produkte wählen, denn die sind meist unbehandelt.
  • Gemüse sollte lieber weniger Nitrat enthalten.
  • Brei sollte immer frisch zubereitet werden. Kocht man auf Vorrat, wird portionsweise eingefroren.
  • Brei hält sich für einen Tag im Kühlschrank. Im Gefrierfach kann er für 2-3 Monate bleiben.
  • Wurde eine Portion Brei bereits erwärmt, dann lieber entsorgen. Es könnten Keime entstehen und wertvolle Inhaltsstoffe gehen auf jeden Fall verloren.

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