Der Brei ist fertig, und neben dem Topf stehen schon die kleinen Becher bereit. Ein Teil kommt heute auf den Löffel, der Rest wird zum Vorrat für die nächsten Tage. So lohnt sich die Kochrunde auch dann, wenn dein Baby gerade erst kleine Portionen entdeckt.

Das Philips AVENT Aufbewahrungssystem bringt dafür wiederverwendbare Becher mit Schraubdeckeln mit. Es gibt ein großes Set für Babynahrung und kleinere Sets für Muttermilch. Hier findest du die Unterschiede und einen einfachen Ablauf zum Portionieren, Einfrieren und Erwärmen.

Das große Set kombiniert zehn Becher mit 180 ml und zehn mit 240 ml. Schraubdeckel und ein Fütterlöffel gehören dazu. Die zwei Größen bieten Platz für kleine Portionen und größere Mahlzeiten.

Das Philips AVENT Aufbewahrungssystem

Die Idee hinter den Bechern ist angenehm einfach: Du füllst eine Portion ab, schließt den Deckel und notierst Inhalt und Datum. Die Becher lassen sich stapeln und im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren. Beim nächsten Essen findest du schnell die passende Portion.

Nutzen des Aufbewahrungssystems

Die beschreibbaren Becher helfen besonders beim Vorkochen. „Kürbis-Kartoffel, 10. Oktober“ sagt dir später mehr als die Farbe des gefrorenen Breis. Wenn du mehrere Sorten vorbereitest, kannst du sie getrennt lagern und nach und nach anbieten.

Für Muttermilch gibt es ein Set mit Adaptern zum Anschluss an passende AVENT-Milchpumpen. Hier lohnt sich die Auswahl nach dem vorhandenen Gerät. Die Becher selbst sind wiederverwendbar, und die Schraubdeckel gehören zum jeweiligen Set. Prüfe beim Verschließen, ob der Deckel gerade sitzt und vollständig zugeschraubt ist.

Der Inhalt des Aufbewahrungssystems

Die drei folgenden Sets unterscheiden sich vor allem in der Anzahl der Becher und im Zubehör. Für einen Breivorrat ist das große Set eine naheliegende Wahl. Wenn du abgepumpte Milch aufbewahren möchtest, ist das Adapterset interessant. Ein kleineres Set ergänzt einen vorhandenen Bestand.

SetEnthaltene BecherZubehörPasst besonders für
Set für BabynahrungZehn mit 180 ml und zehn mit 240 ml20 Deckel und ein FütterlöffelMehrere Breiportionen vorbereiten
Muttermilchset mit AdapternZehn mit 180 mlDeckel und AdapterAbpumpen mit einer passenden AVENT-Pumpe
Kleines MuttermilchsetFünf mit 180 mlFünf DeckelDen vorhandenen Bechervorrat ergänzen

Das Fassungsvermögen sagt dir, wie viel in den Becher passt. Es legt nicht fest, wie viel dein Baby essen soll. Auch ein kleiner Klecks Brei kann in einem 180-ml-Becher aufbewahrt werden. Zum Einfrieren bleibt Platz nach oben, damit sich der Inhalt ausdehnen kann.

AVENT Aufbewahrungssystem für Babynahrung

20 Becher in zwei Größen samt Deckeln und Fütterlöffel. Das Set passt, wenn du mehrere Portionen Babybrei vorbereiten und unterschiedliche Sorten getrennt aufbewahren möchtest. Die Becher und Deckel lassen sich beschriften und stapeln.

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Wenn du mit einer passenden AVENT-Pumpe direkt in einen Becher abpumpen möchtest, brauchst du den dafür vorgesehenen Adapter. Er ist im folgenden Zehnerset enthalten. Gleiche die Kompatibilität mit deiner Pumpe ab, bevor du das Set auswählst.

AVENT Muttermilchset mit Adaptern

Zehn Becher mit jeweils 180 ml, Deckel und Adapter für das AVENT-System. Das Set verbindet Aufbewahren mit dem Abpumpen an einer kompatiblen Milchpumpe. Die 180-ml-Markierung bildet die Füllgrenze für Muttermilch beim Einfrieren.

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Ein paar zusätzliche Becher können reichen, wenn Deckel und Adapter bereits vorhanden sind. Das Fünferset enthält Becher und Deckel, jedoch keine Pumpenadapter.

AVENT Aufbewahrungsbecher im Fünferset

Fünf Becher mit 180 ml und passenden Deckeln. Eine kompakte Ergänzung für einen bestehenden Bechervorrat oder einige kleine Portionen. Wenn du direkt hineinpumpen möchtest, brauchst du zusätzlich den passenden Adapter.

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Kosten für das Aufbewahrungssystem

Vergleiche bei den Angeboten zuerst den Lieferumfang. Das große Breiset enthält 20 Becher, das Adapterset zehn und das kleine Set fünf. Ein niedrigerer Gesamtpreis bedeutet deshalb nicht automatisch einen günstigeren Preis pro Becher.

Für einen einfachen Vergleich teilst du den aktuellen Setpreis durch die Zahl der Becher. Zubehör wie Adapter oder ein Löffel kann für dich zusätzlich nützlich sein. Entscheidend bleibt, wie viele Portionen du tatsächlich vorbereitest und welche Teile du schon besitzt.

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Babybrei portionieren und einfrieren

Beim Vorkochen wird aus einer größeren Kochrunde ein kleiner Vorrat. Bereite zunächst ein erprobtes Babybrei-Rezept zu und teile den fertigen Brei in Mengen auf, die zu euren bisherigen Mahlzeiten passen. Zu Beginn sind kleinere Portionen praktisch, weil du leichter nur das Nötige entnehmen kannst.

Wie soll ich selbst gemachte Babynahrung lagern?

Selbstgekochten Brei möglichst schnell abkühlen lassen und die Vorratsportionen direkt danach einfrieren. Im Kühlschrank kannst du frischen selbstgekochten Brei etwa 24 Stunden aufbewahren. Bei −18 °C nennt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (externer Link) für selbstgekochten gefrorenen Brei eine Haltbarkeit von bis zu zwei Monaten.

Mit wenigen Handgriffen behältst du den Überblick über die Portionen. Lege die sauberen Becher und Deckel bereit, bevor du den Brei verteilst.

  1. Passende Portionen abfüllen: Verteile den Brei auf die Becher und lass oben Platz zum Einfrieren. Kleine Anfangsmengen füllst du separat ab, damit du später keinen großen Becher für wenige Löffel auftauen musst.
  2. Inhalt und Datum notieren: Beschrifte Becher oder Deckel gut lesbar. Bei mehreren Rezepten ergänzt du die Sorte, etwa „Kürbis-Kartoffel“. Schließe jeden Becher mit dem passenden Schraubdeckel.
  3. Den Vorrat übersichtlich einräumen: Stelle frisch vorbereitete Portionen hinter die älteren. So greifst du beim nächsten Essen zuerst zu dem Brei, der schon länger eingefroren ist.

Für einen Ausflug hältst du den Brei bis zur Mahlzeit gekühlt, beispielsweise in einer Kühltasche mit Kühlakku. Eine gefrorene Portion sollte nicht einfach ungekühlt in der Wickeltasche auftauen.

Worauf muss ich beim Gebrauch achten

Brei taust du am besten erst kurz vor der Mahlzeit auf, etwa im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Philips empfiehlt, den Deckel vor dem Erwärmen in der Mikrowelle abzunehmen (externer Link). Rühre den Brei anschließend gründlich durch und prüfe die Temperatur mit einem eigenen Löffel, bevor du dein Baby fütterst. Die Wärme kann sich ungleichmäßig verteilen.

Aufgetaute Breiportionen nicht erneut einfrieren oder später noch einmal erwärmen. Wenn du aus einem Becher nur einen Teil brauchst, entnimm die Menge zum Füttern mit einem sauberen Löffel in eine Schüssel. So bleibt der Vorrat vom benutzten Fütterlöffel getrennt.

Abgepumpte Muttermilch für dein gesundes Baby hält sich laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (externer Link) im Kühlschrank bei 4 °C bis zu vier Tage und tiefgefroren bei −18 °C oder kälter bis zu sechs Monate. Kühle die Milch nach dem Abpumpen möglichst schnell und beschrifte den Becher mit dem Datum. Gefrorene Muttermilch kannst du im Kühlschrank auftauen und anschließend in warmem Wasser oder einem geeigneten Flaschenwärmer erwärmen. Die Mikrowelle eignet sich dafür nicht, weil sie die Milch ungleichmäßig erhitzt. Aufgetaute Muttermilch nicht erneut einfrieren.

Becher reinigen und weiterverwenden

Nimm Becher und Deckel zum Reinigen auseinander, entferne Essensreste und spüle die Teile gründlich. Die AVENT-Becher können in den oberen Korb der Spülmaschine. Vor dem ersten Einsatz sieht Philips außerdem eine Sterilisation vor. Die Anleitung beschreibt dafür fünf Minuten in kochendem Wasser oder einen passenden Sterilisator.

Karotte oder Tomate können den Kunststoff verfärben. Eine Verfärbung ist etwas anderes als ein beschädigter Becher. Teile mit Rissen, Verformungen oder einer klebrigen Oberfläche ersetzt du. So lässt sich der Bechervorrat weiterverwenden, solange die einzelnen Teile intakt sind.

Pro und Kontra

Für die Entscheidung zählen vor allem die passenden Größen, das Zubehör und der Platz für euren Vorrat. Die Gegenüberstellung zeigt, was an den Bechern im Alltag praktisch ist und worauf du bei der Auswahl achten kannst.

Vorteile

  • Zwei Bechergrößen im großen Breiset
  • Becher und Deckel beschreibbar
  • Stapelbar im Kühl- und Gefrierschrank
  • Wiederverwendbar und spülmaschinengeeignet
  • Adapterset für passende AVENT-Milchpumpen verfügbar

Bei der Auswahl bedenken

  • Adapter gehören nicht zu jedem Set
  • 20 Becher brauchen auch Platz für den Vorrat
  • Farbintensive Lebensmittel können den Kunststoff verfärben
  • Beschädigte Teile müssen ersetzt werden

Passendes Zubehör von Philips AVENT

Ein Flaschenwärmer kann beim Erwärmen helfen, ein Sterilisator beim Vorbereiten der Becher. Für den selbstgekochten Brei reicht zunächst deine vorhandene Küchenausstattung. Wenn du weitere Geräte suchst, lohnt sich ein Blick auf den konkreten Ablauf: Was möchtest du damit leichter machen?

Zum Thema Reinigung findest du mehr bei Babyflaschen und Zubehör sterilisieren. Für Rezepte und die Zubereitung führt dich der Artikel Babybrei selber kochen weiter.

Fazit zum Philips AVENT Aufbewahrungssystem

Für einen regelmäßigen Breivorrat würde ich mit dem großen Set in zwei Größen beginnen. Möchtest du hauptsächlich abgepumpte Milch aufbewahren und direkt in die Becher pumpen, passt eher das Adapterset. Das Fünferset ist sinnvoll, wenn du einen vorhandenen Bestand ergänzen willst. Wähle nach eurem Alltag, dann bleiben möglichst viele Becher im Einsatz statt leer im Schrank.

Die häufigsten Fragen zur Babynahrung

Rund ums Vorkochen tauchen schnell weitere Fragen auf: Wie groß soll eine Portion sein, wann beginnt die Beikost, und wie passen fertige Gläschen dazu? Die kurzen Antworten helfen dir bei der Planung. Für Rezepte und den Beikoststart führen die verlinkten Artikel weiter.

Gläschen kaufen oder lieber selber kochen?

Selberkochen macht Freude, wenn du gern Zutaten auswählst und verschiedene Gemüsesorten ausprobierst. Fertige Gläschen sparen Zeit und können unterwegs praktisch sein. Beides lässt sich im Familienalltag kombinieren. Rezeptideen findest du bei Babybrei selber kochen, mehr zur Auswahl fertiger Breie im Artikel Hipp Gläschen.

Kann man durch Selberkochen Geld sparen?

Vergleiche die Zutatenkosten für mehrere Portionen mit dem Preis entsprechender Gläschen. Saisonales Gemüse und ein gut genutzter Vorrat können das Selberkochen günstiger machen. Kleine Portionen helfen außerdem, nur die Menge aufzutauen, die du voraussichtlich brauchst.

Welche Mengen sollte man kochen?

Am Anfang reichen oft wenige Löffel. Bereite deshalb zunächst kleine Vorratsportionen zu und passe die Menge daran an, was dein Baby bereits gern isst. Die Bechergröße ist keine Vorgabe für eine Mahlzeit. Für den Aufbau eines vollständigen Breis nutzt du ein passendes Rezept.

Wann soll ich mein Baby mit Beikost füttern?

Das Netzwerk Gesund ins Leben (externer Link) empfiehlt den Beikoststart frühestens mit Beginn des fünften und spätestens mit Beginn des siebten Monats. Dein Baby sollte dafür bereit sein: Es kann seinen Kopf halten und mit Unterstützung aufrecht sitzen, zeigt Interesse am Essen und öffnet den Mund, wenn der Löffel kommt. Den Brei schiebt es nicht mehr direkt mit der Zunge heraus. Bei der Beikosteinführung beginnst du mit wenigen Löffeln und lässt deinem Baby Zeit, sich an das neue Essen zu gewöhnen.

Sind fertige Baby Mahlzeiten gesund?

Fertige Babykost muss hohe gesetzliche Anforderungen erfüllen. Für die Auswahl schaust du auf die Zutaten: Sie sollten zu der Breimahlzeit passen, die du auch selbst zubereiten würdest. Abwechslung bei Gemüse und weiteren Zutaten kann dein Baby mit unterschiedlichen Geschmäckern vertraut machen.

Sollte man Babymenüs würzen?

Brei braucht kein zusätzliches Salz und keinen zugesetzten Zucker. Gemüse bringt seinen eigenen Geschmack mit. Öl und weitere Zutaten ergänzt du nach dem jeweiligen Breirezept, statt sie nach einer festen Zahl von Beikostwochen zu dosieren.

Was ist an Bio Babynahrung besser?

Bio kennzeichnet die ökologische Erzeugung der Zutaten. Für die Auswahl eines Breis bleibt auch seine Zusammensetzung wichtig: Welche Zutaten sind enthalten, und passt das Menü zu der Mahlzeit, die du anbieten möchtest? Im Artikel Bio-Babynahrung findest du mehr zum Thema.

Was sollten Babys trinken?

Solange dein gesundes Baby ausschließlich Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung bekommt, braucht es normalerweise keine zusätzlichen Getränke. Spätestens mit dem dritten Beikostbrei bietest du Wasser aus einem Becher oder einer Tasse an. Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt dafür Trinkwasser als Getränk zur Beikost (externer Link).

Wie erkenne ich, ob mein Baby genug trinkt?

Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung trägt zur Flüssigkeitsversorgung bei. Wie viel Wasser zusätzlich gebraucht wird, hängt auch davon ab, wie viele Breimahlzeiten dein Baby schon bekommt. Wenn du dir wegen der Trinkmenge Sorgen machst, besprich den Bedarf deines Babys mit der Kinderarztpraxis oder deiner Hebamme, statt dich an einer allgemeinen Literzahl zu orientieren.

Kann ich dem Etikett vertrauen?

Das Etikett hilft dir beim Vergleichen: Schau auf die Zutaten, die Zubereitung und die Hinweise zum Aufbewahren nach dem Öffnen. Die Altersangabe ersetzt nicht die Zeichen, dass dein Baby bereit für Beikost ist. Für deinen selbstgekochten Vorrat erfüllt die eigene Beschriftung denselben praktischen Zweck: Sie verrät dir Inhalt und Datum auf einen Blick.

Porträt von Melanie

Melanie

Mutter einer wunderbaren Tochter. Seit der Geburt meines Sonnenscheins schreibe ich hier über alles, was im Elternleben so relevant sein könnte.