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Der Pomsky Husky: Eine kleine Hunderasse für die ganze Familie

Bild: Paulconwall [CC BY-SA 4.0]

Wer beim Gassigehen bei jedem Passanten einen Zwischenstopp einlegen muss, der hat sich wohl einen Pomsky als Hund zugelegt, denn dem süßen Mini Hund kann kaum jemand widerstehen.

Beim Anblick eines Pomsky geht einem aber auch wirklich das Herz auf: klein, süß und megaflauschig. Das kleine Energiebündel ist eine relativ neue Rasse und ist der Traumhund vieler Kinder. Ob der Pomsky auch wirklich als Familienhund geeignet ist, soll hier näher betrachtet werden.

Was ist ein Pomsky?

Der Pomsky ist ein sogenannter „Designerhund“ aus den USA und entsteht durch die Kreuzung eines Siberian Husky und eines Pomeranian, also dem bei uns bekannten Zwergspitz. Der „Minihusky“ ist auch unter dem Namen Huskarian oder Zwergspitz-Husky Hybrid bekannt. Als Hybridrasse ist der Pomsky eine sehr robuste Rasse und zeigt keine sehr wenig Auffälligkeiten im Bereich der Gesundheit. Besondere Aufmerksamkeit sollte man lediglich auf seine Zahnhygiene legen, da er eine etwas überhöhte Anfälligkeit für Zahnkrankheiten aufweist.

Das Aussehen des Pomsky

Gerade als Welpe ist der Pomsky an Niedlichkeit kaum zu überbieten. Mit seinen hellblauen Augen lässt er die Herzen höher schlagen. Aber lass dich nicht von seinem Aussehen täuschen. Der Huskarian ist keinesfalls ein Zierhund, sondern verbindet sämtliche agilen Eigenschaften des Zwergspitz und des Husky. Er ist intelligent und muss gefördert werden, denn er ist sehr aufmerksam und aktiv.

Das kommt natürlich besonders bei Kindern sehr gut an und der Minihusky findet auch Gefallen daran mit Kindern herum zu tollen. Doch ab und zu braucht er, wie jeder andere Hund auch, eine etwas strengere Hand, die ihm seine Grenzen aufweist, denn sonst macht der Pomsky mit der Zeit was er will.

Pomsky und Zuchtstandards

Da der Pomsky als Rasse in Europa noch ziemlich neu ist, gibt es auch noch keine Zuchtstandards bzw. befinden sich diese noch ganz am Anfang. Die Größe und die Wesenszüge der einzelnen Tiere kann daher stark variieren. Die meisten Hunde sind jedoch etwas kleiner oder besitzen mittlere Größe, relativ aktiv sind sie aber alle. Es gibt jedoch auch einige die die Größe eines Huskys erreichen, das hängt in erster Linie auch von der Generation der Zuchtlinie ab. Hier sollte man sich vorab besonders gut informieren und mit dem Züchter sprechen, da gerade im Bezug auf Kinder die Größe des ausgewachsenen Tieres eine nicht unbedeutende Rolle spielt.

Der Körperbau des Pomsky kann also je nach Züchtung sehr unterschiedlich sein, die typischen Stehohren, die kurze Schnauze und der charakteristisch eingerollte Schwanz ist jedoch bei allen Tieren vorhanden. Hinzu kommt das flauschige Fell, welches besonders die Kinder zum Kuscheln einlädt. Ziel der Züchtungen sind natürlich die wunderschönen tiefblauen Augen eines Huskys, jedoch sind bei den ersten Generationen auch andere Augenfarben möglich. Die blauen Augen des Welpen müssen also nicht unbedingt blau bleiben.

Der Preis für einen Pomsky

Auch über den Preis unbedingt im Vorhinein schlau machen, da die Preisunterschiede zum Teil sehr unterschiedlich und können je nach Züchtung zwischen 800 und 3.000 Euro liegen.

Pflegeaufwand für einen Pomsky

Der Pflegeaufwand des Pomsky gleicht dem eines anderen Hundes, lediglich das Fell braucht ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Die Rasse besitzt ein sogenanntes Doppelfell, wobei das dichte Unterfell zwei Mal im Jahr abgestoßen wird. Der Haarverlust macht sich natürlich im Wohnraum bemerkbar, hält sich jedoch absolut in Grenzen. Bei regelmäßigen Bürsten des Fells lässt sich der Haarverlust weitgehend eindämmen und macht das Fell des Hundes noch glänzender und flauschiger. Man kann das Fell zwar scheren, jedoch würde man dann ein wesentliches Merkmal der Rasse verlieren, wenn nicht sogar verunstalten.

Fazit zum Pomsky

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Pomsky eine besonders schöne Rasse ist. Seine agile und abenteuerlustige Art spricht zwar für Kinder mittleren Alters, für Kleinkinder könnte er jedoch etwas zu ungestüm sein. Aufgrund seiner eigensinnigen und ungeduldigen Art sollten auch Kinder dem Hund Grenzen setzen können, damit ein sicherer Umgang gewährleistet ist. Somit lernen die Kinder auch ein gewisses Verantwortungsbewusstsein. Ein Pomsky ist also definitiv kein reiner Streichelhund, sondern braucht Aufmerksamkeit und Förderung. Beim Herumtollen wird er genau so viel Spaß haben, wie die Kinder. Er ist also definitiv als ein aktives und liebenswertes Familienmitglied zu betrachten.

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