Die Kugel rollt an einem Loch vorbei, du bremst vor der Kurve, und das Ziel rückt näher. Wir zeigen dir, was am BRIO Labyrinth so reizvoll ist und wie die Übungsplatten den Einstieg erleichtern.
Zwei Drehknöpfe am Kasten, auf dem Brett eine kleine Kugel: Beim BRIO Labyrinth steuerst du durch vorsichtiges Kippen. Die Kugel soll den Weg bis zum Ziel schaffen, ohne in eines der Löcher zu fallen. Oft möchtest du nach einem missglückten Versuch gleich noch einmal anfangen. Die Kurve, an der du gerade gescheitert bist, sieht plötzlich doch machbar aus.
Das Set mit dem roten Rahmen enthält zusätzliche Bahnen zum Ausprobieren. Unser Tipp, wenn Kinder und Erwachsene mit unterschiedlich viel Übung spielen möchten.
Welches BRIO Labyrinth würden wir wählen?
Für den gemeinsamen Einstieg empfehlen wir das Set mit Übungsplatten. Du kannst eine leichtere Strecke wählen, während du dich mit der Steuerung vertraut machst. Das klassische Labyrinth passt, wenn du gleich die bekannte Bahn mit ihren vielen Löchern spielen möchtest. Die wichtigsten Unterschiede findest du in dieser Übersicht.
| Ausgabe | Was du bekommst | Für wen sie passt |
|---|---|---|
| Klassisches Labyrinth | Holzlabyrinth und zwei Metallkugeln | Wenn du direkt mit der klassischen Bahn beginnen möchtest |
| Labyrinth mit Übungsplatten | Labyrinth mit zwei zusätzlichen Spielplatten | Wenn du die Schwierigkeit beim Einstieg verändern möchtest |
| Separate Übungsplatten | Zwei Platten als Erweiterung, ohne Spielkasten | Wenn ihr das klassische Labyrinth schon besitzt |
BRIO nennt für die beiden vollständigen Spiele ein Alter ab sechs Jahren. Unser Tipp für die Auswahl ist, weniger auf die Farbe des Kastens und mehr auf die mitgelieferten Bahnen zu schauen. Auf einer leichteren Platte kann dein Kind erst einmal ausprobieren, wie stark die Kugel auf eine kleine Bewegung reagiert.
Das Set mit Übungsplatten zum Kennenlernen
Die zusätzlichen Spielplatten geben dir mehr Möglichkeiten für die ersten Runden. Eine Bahn mit weniger Löchern lässt mehr Platz zum Lenken. Wenn du mit ihr gut zurechtkommst, probierst du eine schwierigere Strecke aus. Auch beim Spielen mit mehreren Personen ist die Auswahl praktisch: Ihr könnt vor jedem Versuch eine passende Bahn wählen.
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BRIO Labyrinth mit Übungsplatten
Unser Tipp für den Einstieg mit Kindern: Die zusätzlichen Platten lassen euch verschiedene Bahnen ausprobieren. So könnt ihr zunächst die Drehknöpfe kennenlernen und euch danach an eine schwierigere Strecke wagen.
- Ab 6 Jahren
- Zwei zusätzliche Übungsplatten
- Steuerung über zwei Drehknöpfe
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Für den ersten Versuch könnt ihr euch ein kleines Ziel auf dem Brett aussuchen, etwa die nächste Kurve. Hat dein Kind diese Stelle geschafft, darf es gleich weiterspielen. So gibt es schon vor dem Ende der Strecke etwas zu feiern. Später könnt ihr versuchen, zwei zuvor einzeln geschaffte Abschnitte miteinander zu verbinden.
Das klassische Holzlabyrinth
Bei der einfachen Ausgabe steht die klassische Bahn im Mittelpunkt. Mit beiden Händen an den Knöpfen suchst du die richtige Neigung für den nächsten Abschnitt. Das kann besonders reizvoll sein, wenn du gern dieselbe Strecke wiederholst und dabei merkst, an welcher Stelle du genauer lenken musst.
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Die klassische Ausgabe für alle, die direkt mit der bekannten Bahn loslegen möchten. Im Spielkasten kippst du das Brett über die seitlichen Knöpfe und führst die Kugel an den Löchern vorbei bis zum Ziel.
- Ab 6 Jahren
- Klassische Labyrinthbahn
- Zwei Metallkugeln enthalten
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Wenn du ein Geschenk suchst, überlege, wie die beschenkte Person gern spielt. Jemand, der eine knifflige Passage geduldig wiederholt, kann Freude an der klassischen Ausgabe haben. Für ein Kind, das seine ersten Versuche mit einem solchen Kugelspiel macht, würden wir die Übungsplatten dazunehmen.
So steuerst du die Kugel
Die Drehknöpfe verändern die Neigung des Spielfelds in zwei Richtungen. Mit ihrer Kombination lenkst du die Kugel durch die Gänge. Am Anfang lohnt es sich, die Bewegungen einzeln auszuprobieren. Dann bemerkst du leichter, welcher Knopf die Kugel in die gewünschte Richtung rollen lässt.
- Stell den Kasten auf einen festen Tisch. Setz dich so davor, dass du beide Knöpfe bequem erreichst und die Bahn gut siehst.
- Probier kleine Drehungen aus. Beobachte, wann die Kugel anfängt zu rollen. Eine geringe Neigung reicht oft schon, um sie in Bewegung zu setzen.
- Schau bis zur nächsten Kurve. Überlege vorher, wo du langsamer werden möchtest. Wenn die Kugel bereits schnell rollt, wird die Korrektur schwieriger.
- Nimm vor engen Stellen die Neigung zurück. Versuche, die Kugel ruhig an die nächste Ecke heranzuführen. Von dort kannst du die neue Richtung ansteuern.
Fällt die Kugel immer am selben Loch hinein, achte beim nächsten Versuch schon auf den Abschnitt davor. Vielleicht kommt sie mit zu viel Schwung aus der letzten Kurve. Versuch dort eine kleinere Bewegung. Das gibt dir eine konkrete Idee für die nächste Runde.
Gemeinsam spielen und kleine Herausforderungen erfinden
Das Lenken übernimmt jeweils eine Person. Trotzdem lässt sich aus dem Labyrinth eine schöne gemeinsame Beschäftigung machen. Die anderen können zusehen, eine gelungene Kurve mitverfolgen und danach selbst ausprobieren, ob sie die Stelle schaffen.
Für eine lockere Runde bekommt jeder einen Versuch. Ihr könnt euch merken, wie weit die Kugel gekommen ist, oder euch ein gemeinsames Ziel setzen: Schafft heute jemand die schwierige Kurve? Eine Stoppuhr würden wir erst dazunehmen, wenn alle die Strecke kennen und Lust auf Tempo haben.
Mit Kindern macht auch eine Runde mit frei gewählten Zwischenzielen Spaß. Dein Kind zeigt auf eine erreichbare Stelle, du versuchst sie anzusteuern. Danach tauscht ihr. Die Ziele dürfen nach und nach weiter entfernt liegen. So könnt ihr auch dann zusammen spielen, wenn ihr unterschiedlich geübt seid.
Wenn kleine Geschwister dabei sind, leg die losen Metallkugeln nach dem Spielen außer Reichweite. Für Kinder unter drei Jahren sind sie verschluckbare Kleinteile.
Übungsplatten für ein vorhandenes Labyrinth
Du hast den klassischen Kasten bereits zu Hause? Die separat angebotenen BRIO-Platten ergänzen ihn um eine Anfänger- und eine Fortgeschrittenen-Version. Dafür brauchst du kein zweites vollständiges Spiel. Vergleiche bei einem älteren Kasten die Passform mit der angebotenen Erweiterung, bevor du sie kaufst.
Wenn du das Spiel gebraucht kaufst, schau dir neben den Platten auch die Knöpfe an. Lässt sich das Brett in beide Richtungen bewegen? Sind Kugeln dabei, und welche Bahnen gehören zum Angebot? Ein Foto des geöffneten Kastens und der einzelnen Platten hilft bei der Entscheidung mehr als die Farbe allein.
BRIO Labyrinth oder Perplexus?
Bei beiden Spielen führst du eine Kugel an Hindernissen vorbei. Am BRIO-Kasten bleiben deine Hände an den Drehknöpfen, während das Brett kippt. Einen Perplexus hältst du dagegen in den Händen und drehst die ganze Kugel, um der Bahn im Inneren zu folgen. Wenn dir genau diese Bewegung gefällt, findest du in unserem Perplexus-Vergleich die Unterschiede der Modelle.
Das BRIO Labyrinth würden wir wählen, wenn ihr gern am Tisch spielt und euch beim Lenken zuschauen möchtet. Für Rätsel, bei denen du in Ruhe Teile anordnest, passen die SmartGames IQ-Spiele. Wenn du lieber Fahrzeuge verschiebst und einen Ausweg suchst, schau dir die Rush-Hour-Spiele an.
Häufige Fragen zum BRIO Labyrinth
Hier findest du kurze Antworten zur Auswahl, zu den Übungsplatten und zum Spielen mit Erwachsenen.