Du lässt die Kugel los und verfolgst gespannt, ob sie durch deine Türme bis ins Ziel rollt. Wir zeigen dir, wie du bei Gravity Maze deine eigene Lösung baust und was die Ausgabe Slide anders macht.

Die Türme stehen, du lässt die Kugel los, und sie rollt tatsächlich bis ins Ziel. Diesen Moment bereitest du bei Gravity Maze selbst vor: Eine Aufgabenkarte zeigt den Anfang einer Kugelbahn. Du ergänzt die fehlenden Teile und überlegst, wie die Kugel durch die Türme weiterkommt. Dann darfst du ausprobieren, ob deine Idee funktioniert.

Die transparenten Türme lassen dich den Weg der Kugel verfolgen. Beim Original baust du die auf einer Karte vorgegebene Anordnung zu einer funktionierenden Bahn aus.

ThinkFun Gravity Maze

Was macht Gravity Maze so reizvoll?

Bei Gravity Maze kannst du deine Lösung als kleine Kugelbahn ausprobieren. Ein Turm muss am richtigen Platz stehen und seine Öffnung zur passenden Seite zeigen. Erst wenn die Teile zusammenpassen, gelangt die Kugel in den roten Zielturm. Besonders schön ist das, wenn du eine zunächst rätselhafte Verbindung entdeckst und sie beim nächsten Versuch funktioniert.

Für den Einstieg würden wir das Original wählen. Das Ergänzen der Türme macht die Spielidee anschaulich, und du kannst dich zunächst mit den Formen beschäftigen. Wenn du Schiebepuzzles magst, ist Slide eine weitere Möglichkeit. Beide Ausgaben werden ab acht Jahren empfohlen.

AusgabeWas du beim Rätseln machstAufgaben
Gravity MazeWeitere Türme passend zu den Vorgaben ins Raster setzen60 in vier Schwierigkeitsstufen
Gravity Maze SlideMit einem Schiebepuzzle einen Weg für die Kugel herstellen40 in vier Schwierigkeitsstufen

Suchst du ein Geschenk für jemanden, der gern baut und über einen passenden Anschluss nachdenkt, ist das Original unser Tipp. Wer an einem Schiebepuzzle so lange weiterschiebt, bis die Anordnung stimmt, könnte sich besonders für Slide begeistern.

Das Original mit 60 Aufgaben

Im klassischen Gravity Maze setzt du farbige Türme auf ein Spielbrett. Neun Bautürme, der rote Zielturm und drei Metallkugeln gehören zum Set. Eine Kugel brauchst du zum Spielen, die beiden anderen sind Ersatz. Die Aufgabenkarten führen vom Einstieg zu anspruchsvolleren Rätseln und enthalten jeweils auch die Lösung.

ThinkFun Gravity Maze

Unser Tipp, wenn du Kugelbahnen und räumliche Rätsel magst. Du suchst passende Plätze für die fehlenden Türme und probierst den entstandenen Weg mit einer Kugel aus. Die Aufgaben geben dir dabei immer wieder einen neuen Anfang vor.

  • Ab 8 Jahren
  • 60 Aufgaben mit Lösungen
  • Vier Schwierigkeitsstufen
  • Neun Bautürme, Zielturm, Spielbrett und drei Kugeln

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Bevor du die erste Karte löst, schau dir einen Turm von mehreren Seiten an. Wo kommt eine Kugel hinein, und wo würde sie wieder herausrollen? Halte ihn dabei so, wie du ihn später verbauen möchtest. Wenn ihr zu zweit am Tisch sitzt, kann einer auf den vermuteten Ausgang zeigen und der andere die Kugel hineinlegen.

So löst du deine erste Aufgabe

Die Aufgabenkarte zeigt dir beim Original, welche Türme bereits feststehen und welche du ergänzen sollst. Übertrage die Startanordnung genau. Die vorgegebenen Türme bleiben während des Rätsels an ihrem Platz und dürfen auch nicht gedreht werden. Für die weiteren Teile suchst du die passende Position und Ausrichtung.

  1. Nimm eine frühe Karte. Bau die abgebildeten Vorgaben auf und leg die zusätzlich geforderten Türme daneben. Die anderen Teile kannst du zunächst beiseitelegen.
  2. Vergleiche die Ausrichtung. Achte auf die Punktmarkierungen der Türme und auf die Öffnungen. Auch die Angabe, ob ein zusätzlicher Turm stehen oder liegen soll, gehört zur Aufgabe.
  3. Verfolge den Weg vom Start. Überlege, wo die Kugel als Nächstes austreten würde. Suche dann einen Anschluss, der sie weiter in Richtung Ziel führt.
  4. Probier die fertige Bahn aus. Lass eine Kugel am vorgesehenen Start los. Beobachte, ob sie durch deine Anordnung bis in den roten Zielturm gelangt.

Zum Bauen gehören auch Regeln für Verbindungen und Höhen. Die Teile müssen richtig einrasten, und Türme dürfen höchstens drei Türme hoch gestapelt werden. Über dem Start und dem Ziel dürfen keine zusätzlichen Türme liegen. Für den ersten Aufbau lohnt es sich deshalb, die bebilderten Bauregeln der beiliegenden Anleitung neben das Brett zu legen.

Wenn die Kugel unterwegs hängen bleibt

Ein Probelauf zeigt dir, an welcher Stelle du weiterdenken kannst. Schau zunächst nur auf den Übergang, an dem die Kugel stoppt. Passt der Ausgang des einen Turms zum Eingang des nächsten? Steht der folgende Teil auf der richtigen Höhe? Schon ein anders gedrehter Turm kann einen anderen Weg ergeben.

Verändere beim Ausprobieren möglichst eine Sache auf einmal. So siehst du, ob deine Idee den Übergang verbessert. Behalte die fest vorgegebenen Teile im Blick. Wenn du sie versehentlich beim Umbauen verschoben hast, vergleiche den Aufbau noch einmal mit der Karte.

Du kannst dir auch vom Ziel aus den nächsten Anschluss überlegen. Welche Öffnung müsste die Kugel zuletzt erreichen? Von dort lässt sich manchmal leichter ein fehlendes Stück ergänzen. Falls du gar nicht weiterkommst, nimm einen kleinen Hinweis von der Kartenrückseite. Eine einzelne Turmposition kann reichen, um wieder eine eigene Idee zu bekommen.

Gravity Maze Slide für Fans von Schiebepuzzles

Gravity Maze Slide bringt Bewegung in die Anordnung: Hier entsteht der Kugelweg auf einem Schiebepuzzle. Du verschiebst die Türme so, dass die Kugel ihr Ziel erreichen kann. Diese Art zu rätseln passt zu dir, wenn du gern einen freien Platz nutzt, um nach und nach andere Teile an die gewünschte Stelle zu bekommen.

ThinkFun Gravity Maze Slide

Die Alternative für alle, die gern Schiebepuzzles lösen. Das Verschieben gehört hier zur Suche nach dem Kugelweg. Wenn dir diese Bewegung Freude macht, findest du in Slide eine andere Aufgabe als beim Ergänzen der Türme im Original.

  • Ab 8 Jahren
  • 40 Aufgaben
  • Vier Schwierigkeitsstufen
  • Kugelbahn mit Schiebepuzzle

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Für die Auswahl würden wir nach der Bewegung beim Spielen gehen. Möchtest du Teile aufnehmen, von mehreren Seiten betrachten und passend einsetzen, spricht das für das Original. Möchtest du eine Anordnung durch Schieben verändern, schau dir Slide an. Die unterschiedliche Zahl der Aufgaben ist daneben eine praktische Angabe zum Umfang.

Gemeinsam tüfteln und eigene Wege bauen

Mit deinem Kind kannst du eine Aufgabe gemeinsam beginnen und ihm beim Umbauen Zeit für seine Idee lassen. Eine Frage wie „Wo würde die Kugel hier herauskommen?“ lädt zum Überlegen ein. Ihr könnt den vermuteten Weg zuerst mit dem Finger verfolgen und danach ausprobieren.

Für eine gemeinsame Runde wechselt ihr nach jeder gelösten Karte. Wer gerade zuschaut, darf einen Vorschlag machen, während der andere baut. Möchte dein Kind lieber allein probieren, kannst du dir die fertige Bahn vorführen lassen. Das Losrollen ist ein schöner Abschluss, den ihr auch zusammen anschauen könnt.

Beim Original könnt ihr zwischendurch eigene Bahnen erfinden. Beginnt mit einem kurzen Weg und baut erst weiter, wenn die Kugel durchrollt. Für ein eigenes Rätsel baust du eine funktionierende Bahn, nimmst einen Teil heraus und lässt dein Kind die Lücke schließen. Danach kann es eine Aufgabe für dich vorbereiten.

Die kleinen Metallkugeln gehören nach dem Spielen außer Reichweite von Kindern unter drei Jahren. Leg sie gleich wieder zum Spiel, damit sie bei der nächsten Runde griffbereit sind.

Passt Gravity Maze zu Perplexus-Fans?

Wenn du gern beobachtest, wie eine Kugel durch ein Labyrinth rollt, könnte dir Gravity Maze gefallen. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Planen und Bauen. Bei einem Perplexus steuerst du die Kugel dagegen durch Drehen und Kippen der ganzen Kugelhülle. Für die Auswahl hilft die Frage, ob du lieber einen Weg zusammensetzt oder einen vorhandenen Weg mit den Händen bewältigst.

Möchtest du größere Strecken frei bauen und erweitern, findest du in unserem Kugelbahn-Vergleich weitere Systeme. Für kompakte Rätsel mit bunten Puzzleteilen passen die SmartGames IQ-Spiele. Gravity Maze würden wir wählen, wenn dich gerade die Verbindung aus räumlichem Rätsel und rollender Kugel reizt.

Häufige Fragen zu Gravity Maze

Hier beantworten wir Fragen zum Einstiegsalter, zu Slide und zu den Lösungen auf den Karten.

Ab welchem Alter eignet sich Gravity Maze?
ThinkFun empfiehlt Gravity Maze ab acht Jahren. Zum Kennenlernen passen die ersten Karten der leichtesten Stufe. Übertragt die Vorgaben gemeinsam und schaut euch an, wie die Kugel durch die einzelnen Türme rollt. Erwachsene können ebenfalls miträtseln und sich später an die schwierigeren Aufgaben wagen.
Was ist der Unterschied zwischen Gravity Maze und Gravity Maze Slide?
Beim Original ergänzt du die auf einer Karte vorgegebene Anordnung mit weiteren Türmen. Es enthält 60 Aufgaben. Gravity Maze Slide verbindet die Kugelbahn mit einem Schiebepuzzle und bietet 40 Aufgaben. Wähle das Original, wenn dich das Ergänzen und räumliche Anordnen reizt. Slide passt, wenn du gern durch Verschieben einen Weg entstehen lässt.
Wo findet man die Lösungen zu Gravity Maze?
Die Lösung steht auf der Rückseite der jeweiligen Aufgabenkarte. Wenn du nur einen Hinweis möchtest, schau dir zunächst die Position eines fehlenden Turms an. Leg die Karte danach wieder mit der Aufgabenseite nach oben und versuche den restlichen Weg selbst zu finden.
Kann man Gravity Maze zu zweit spielen?
Das Original ist ein Spiel für eine Person. Ihr könnt aber gemeinsam eine Aufgabe lösen. Einer setzt die Türme, der andere verfolgt den möglichen Kugelweg. Nach der Karte tauscht ihr. Bei einem Kind lohnt es sich, erst nach seiner Idee zu fragen, bevor du selbst einen Baustein umstellst.
Porträt von Melanie

Melanie

Mutter einer wunderbaren Tochter. Seit der Geburt meines Sonnenscheins schreibe ich hier über alles, was im Elternleben so relevant sein könnte.